Jugend­frei­zeit­stätte Lüde­ritz­straße

Bauaufgabe

Der Ersatz­neu­bau der Jugend­frei­zeit­stätte Lüde­ritz­straße ist im Zuge der Erwei­te­rungs­pla­nung des angren­zen­den Gym­na­si­ums Koblen­zer Straße bereits mit­ge­dacht worden. Die Jugend­frei­zeit­stätte wird dem Ensem­ble als Schluss­stein hin­zu­ge­fügt. Der Zugang zum Gebäude erfolgt entlang der Längs­achse, geschützt durch ein Vordach, hier sind mehrere Zugänge möglich. Im Zusam­men­spiel mit der inneren Struk­tur eröff­nen sich viele Nut­zungs­mög­lich­kei­ten und Anre­gun­gen für das kom­mu­ni­ka­tive Mit­ein­an­der.

Nutzungskonzept

Die Planung der Jugend­frei­zeit­stätte ist getra­gen durch den Gedan­ken der Nut­zungs­fle­xi­bi­li­tät. Drei Raum­mo­dule im Erd­ge­schoss bilden das Herz­stück der Jugend­frei­zeit­stätte und können durch mobile Trenn­wände varia­bel kom­bi­niert werden. Die Module werden von einem L‑förmigen Funk­ti­ons­rie­gel umfasst. Durch die Posi­tio­nie­rung des Trep­pen­hau­ses ist es möglich, die Geschosse unab­hän­gig von­ein­an­der zu betrei­ben. Auch der Pro­be­raum kann autark betrie­ben werden.

Gestaltung

Der Kubatur des Bau­kör­pers setzt sich aus klaren Volumen zusam­men. Die Tex­tu­rie­rung der Volumen leitet sich aus der Fas­sa­den­ge­stal­tung der angren­zen­den Bauten ab. Das Haupt­vo­lu­men ist ver­klin­kert, der Umgriff im Erd­ge­schoss als die­nen­der Funk­ti­ons­rie­gel und Vordach ver­putzt.


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