Inves­to­ren­aus­wahl­ver­fah­ren Korn­markt Witten

Ort

Der Korn­markt ist ein zen­tra­ler Kno­ten­punkt im viel­schich­ti­gen Stadt­ge­webe, stadt­räum­li­che, his­to­ri­sche und funk­tio­nale Bezüge erfor­dern beson­dere Sorg­sam­keit bei der Planung. Es gilt, auf die viel­fäl­ti­gen Bezüge ange­mes­sen zu reagie­ren und eine lesbare und damit die Iden­ti­tät des Ortes stär­kende Antwort auf den Bestand zu for­mu­lie­ren.

Entwurfskonzept

Die unklare städ­te­bau­li­che Situa­tion soll geord­net und zu dem nicht gefass­ten Rat­haus­platz ein gefass­tes Gegen­über ent­ste­hen. Der Korn­markt und die angren­zende Johan­nis­kir­che sind durch einen Eben­ver­satz getrennt, dieser Versatz mani­fes­tiert sich in einer Stütz­mauer – diese Mauer wird auf­ge­nom­men, als erd­ge­schos­si­ger Sockel wei­ter­ge­führt und damit vom tren­nen­den zum ver­bin­den­den Element. An wich­ti­gen Anschluss­punk­ten ist der Sockel durch­läs­sig, der Platz ist bar­rie­re­frei zugäng­lich.

Die auf­ge­hen­den Bau­kör­per schrei­ben die Bestandstruk­tur fort, die halb­kreis­för­mige Bewe­gung des Gemein­de­zen­trum wird wei­ter­ge­führt, an der Ecke Ruhrstraße/​Johannisstraße bildet sich ein Kopfbau als gegen­über zur Johan­nis­kir­che, aber auch als gegen­über zum Celes­ti­an­bau heraus. Wich­tige Sicht­ach­sen bleiben erhal­ten, der Korn­markt wird ein gefass­ter, les­ba­rer und gleich­zei­tig belich­te­ter Platz mit Auf­ent­halts­qua­li­tät.

Der Wett­be­werbs­bei­trag zur Bebau­ung am Korn­markt in Witten ist durch bap Archi­tek­ten unter Mit­hilfe von Oliver Kurz aus dem Büro K*2A Archi­tek­ten ent­stan­den und ein­ge­reicht worden.


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