Har­se­wink­ler Höfe

Das Projekt Har­se­win­ke­ler Höfe basiert auf dem Entwurf der Pla­nungs­ge­mein­schaft Nord GmbH und wurde durch uns in der Aus­füh­rungs­pla­nung und beglei­tend in der Objekt­über­wa­chung mit dem aus­zu­füh­ren­den Unter­neh­men Fech­tel­kord & Eggers­mann GmbH inner­halb von nur 18 Monaten umge­setzt. Die geplante Bebau­ung nutzt ein Rest­grund­stück zu einer noch aktiven Bahn­li­nie zweck­mä­ßig aus und bildet durch das neu ent­stan­dene Gebäu­de­en­sem­ble die Har­se­win­ke­ler Höfe.

Städtebau

Die drei Bau­kör­per posi­tio­nie­ren sich zur Nach­bar­be­bau­ung so, dass dif­fe­ren­zierte, qua­li­ta­tive Höfe und Plätze sowie Zugangs­be­rei­che zu den Häusern ent­ste­hen. Der Neu­bau­kom­plex bedient eine hohe Nach­frage an Senio­ren- und alters­ge­rech­ten Wohnen durch qua­li­täts­volle Miet- und Eigen­tums­woh­nun­gen und bietet zudem noch größere Flächen für Tages­pflege sowie Praxis- und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen an.

Konzept

Am neuen Stand­ort werden die Flächen geschickt von den öffent­li­chen Funk­tio­nen im süd­li­chen Bereich zu den pri­va­te­ren Wohn­flä­chen im nörd­li­chen Bereich der Grund­stücks­flä­che ver­teilt. Das Raum­pro­gramm beinhal­tet eine große Band­breite an Woh­nun­gen, die zwi­schen Ein-Per­so­nen-Woh­nun­gen bis hin zu großen Gemein­schafts- und Wohn­grup­pen vari­ie­ren. Groß­zü­gige Trep­pen­häu­ser und offene bis halb-offene Lau­ben­gänge fördern die Kom­mu­ni­ka­tion der Bewoh­ner unter­ein­an­der. Jeder Wohnung ist ein eigener Balkon oder Loggia zuge­ord­net und dient dem Bewohner_​innen als Rückzugsort.

Material und Freiraumkonzept

Auf­grund der ange­streb­ten gemein­sa­men Nutzung der Infra­struk­tur und des Frei­raums soll ein ein­heit­li­ches Erschei­nungs­bild der Gebäu­de­teile ent­wi­ckelt werden. Die Mate­ria­li­tät der Fas­sa­den ist durch einen beigen Klinker, einer Putz­fas­sade und Beton­fer­tig­tei­len geprägt. Die Bau­kör­per wurden gro­ßen­teils in Beton­fer­tig­tei­len geplant, um die Bauzeit gegen­über kon­ven­tio­nel­len Bau­wei­sen zu verkürzen.

Der größere halb­öf­fent­li­che Platz zur Tages- und Pfle­ge­ein­rich­tung erhält klei­nere Aufenthalts‑, Spiel- oder Gar­ten­flä­chen. Die auf dem Baufeld nörd­li­chen Häuser haben zur Bahn­li­nie und zwi­schen den Gebäu­den pri­va­tere Höfe sowie nach Süden vor­ge­la­gerte hoch­wer­tige Bal­kon­an­la­gen mit Grün­flä­chen im Erdgeschoss.


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