Kie­fer­or­tho­pä­di­sche Praxis B

Aufgabe

Bei dem Bau­vor­ha­ben handelt es sich um eine fach­ärzt­li­che Praxis für Kie­fer­or­tho­pä­die inklu­sive eines kleinen Pra­xis­la­bors. Die Bau­auf­gabe besteht darin die ehe­ma­li­gen Büro­räume des Arbeits­am­tes Witten für die zuvor genannte Nutzung sowohl unter tech­ni­schen als auch ästhe­ti­schen Aspek­ten umzu­ge­stal­ten. Nach dem Umbau stehen der Praxis ins­ge­samt 7 Pati­en­ten­plätze in 6 Behand­lungs­räu­men zur Ver­fü­gung. Dazu ein Bereich für die Mund­hy­giene, ein groß­zü­gi­ges War­te­zim­mer, Empfang mit Back­of­fice und mehrere Neben­räume wie ein Rönt­gen­raum, Per­so­nal­raum und ein Büro. Einige Räume wurden so ein­ge­rich­tet, dass sie bei Bedarf zu wei­te­ren Behand­lungs­räu­men umge­wan­delt werden können.

Raumorganisation

Die Ori­en­tie­rung der Pati­en­ten wird durch eine Art Leit­sys­tem gelenkt. Die Zugänge zu den Behand­lungs­räu­men werden hin­sicht­lich ihrer Erschei­nung von den Neben­räu­men und Flucht­tü­ren der Praxis unter­schie­den. Sämt­li­che Türen zu den Behand­lungs­räu­men bekom­men groß­zü­gige Glas­aus­schnitte, welche zur bes­se­ren Ein­sicht und Kom­mu­ni­ka­tion zwi­schen Arzt und Mit­ar­bei­ter, sowie zum Sicht­kon­takt der Pati­en­ten zum Per­so­nal dienen. Die Tür­lei­bun­gen werden durch groß­flä­chige Zahlen als Kenn­zeich­nung der Behand­lungs­räume (Pik­to­gramm) aufgewertet.

Praxisabläufe

In den Behand­lungs­räu­men sind immer neben dem mittig im Raum plat­zier­ten Behand­lungs­stuhl, gegen­über­lie­gend zur Zugangs­tür, die Schrank­ele­mente mit medi­zi­ni­schen Vor­rä­ten und der Arbeits­platz mit Bild­schirm der zahn­me­di­zi­ni­schen Fach­an­ge­stell­ten ange­ord­net. Der Raum ist somit über­sicht­lich und bewe­gungs­freund­lich ohne dass Bewe­gungs­flä­chen durch weitere Ein­rich­tungs­ge­gen­stände zuge­stellt wären.

Bauverlauf

Der wohl größte Ein­griff in die bestehende Bau­sub­stanz bestand darin, den Bau­her­ren­wunsch nach einem groß­zü­gi­gen und offenen Emp­fangs­be­reich umzu­set­zen. Hierzu wurde die tra­gende Innen­wand zwi­schen Flur und dem geplan­ten Empfang ent­fernt und eine Abfang­kon­struk­tion aus meh­re­ren neben­ein­an­der­lie­gen­den, mehr als 5 m langen Stahl­trä­gern instal­liert. Diese Aufgabe stellte sowohl kon­struk­tiv als auch logis­tisch eine Her­aus­for­de­rung dar. Durch den Abbruch der Wand konnte eine neue groß­zü­gige und ange­nehme Ein­tritts- und Belich­tungs­si­tua­tion geschaf­fen werden, die den Pati­en­ten schon beim Betre­ten der Praxis will­kom­men heißt.


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